Aus der Sicht eines TSV-Philosophen und Spielers (Florian Wittmann) 

(Der schlaue Schreiberling hat hier unseren Vereinsnamen versteckt… Wer ihn findet darf ihn behalten =)

Fehlt's den TSV-Fans am Intellekt,
fahren sie nach Östringen, ganz aufgeweckt
und ärgern sich über die Leute auf den Rängen,
die dort planlos auf den Sitzen hängen,
das Treiben auf dem Rasen beschauen
und beklatschen ihre Blauen.
Doch schnell waren bei den Zuschauer-Blauen
Enttäuschung, Frust und Unverständnis am Stauen,
denn die Farbe Grün war gut im Spiel,
was den Östringern sehr missfiel.
Als Stefan Ay den Ball noch ins Tor schoss,
war auf und neben der Bank der Teufel los.
Bei den FCÖ- Fans stieg das Grün hingegen ins Gesicht,
das sah man klar und deutlich mittels Tageslicht.
fast jeder Angriff der Blauen war ein Rohrkrepierer,
zur Halbzeit war der FCÖ - und nicht der TSV - Verlierer.
Wir standen in Hälfte eins meist sicher und fest,
das gab dem blauen Anhang wirklich den Rest,
der sichtlich überrascht war
von der grünen TSV-Gefahr,
die die Grünen auf den Rasen sprühten,
weil wieder alle im Einsatz glühten.
Es gab auch für den FCÖ Chancen, völlig klar
doch war keine davon unhaltbar,
weshalb Josia Ockert alle abwehrte
und dem Würstchen den Gang erschwerte,
den es nehmen musst',
denn des FCÖ-Fans Lust,
das Würstchen genüsslich abzulecken,
blieb wie die Wurst selbst im Halse stecken.
Wir hingegen verschoben hinten gut,
das machte unseren Anhängern Mut.
In der Halbzeit sprach zu mir Daniel Straus,
ganz unverblümt und frei heraus,
dass unser Spiel von seinem Sitz riss,
was aber seinen Reha-Plan umschmiss,
denn schnelle Bewegung müsste er vermeiden,
da er's nicht tat, hat er nun verschärfte Leiden.
Nach der Pause kam Östringen, es drückte,
wodurch im schnell der Ausgleich glückte.
Doch nicht genug - Sekunden später,
kamen sie wieder, diese Missetäter
und wurden des Toreschießens schuldig -
ihr Publikum klatschte und war nicht mehr ungeduldig.
Ein drittes Tor entschied das Spiel,
das dann wieder zusehends verfiel
in die uns altbekannte Art -
es ging nur auf unser Tor, das war wirklich hart.
In der zweiten Hälfte war Östringens Santangelo
schneller - logisch, befreite ihn in der Pause der Gang auf's Klo.
Und in Überschallgeschwindigkeit kam er angeschossen
und traf mit einer Wucht Körper und Flossen
unseres Torhüters, der darauf zusammen sank.
Geschäftig wurde man auf unserer Bank
und zog nun einen Wechsel vor,
Jens Wutzke stand danach im Tor.
Er musste nur ein Tor hinnehmen,
dennoch wird man sprechen über andre Themen
als dem Elfmetertor, das resultierte aus einem Foul
von Sven Bühler, unserem Stürmergaul.
Danach war dann auch gleich Schluss,
das vierte Östringer Tor war der letzte Schuss.
Ein Schützenfest war es mitnichten,
müssen auch die Östringer berichten.
Sie hatten mit uns lange Probleme, gar nicht kleine,
denn wir rollten ihnen in den Weg viele Steine,
durch die ihr Spiel zum Erliegen kam,
die Heimzuschauer fanden das grausam.
Wir haben uns gut verkauft,
denn Martin Hahn hat sich selten die Haare gerauft.
Wir haben auch in Neudorf am Sonntag
wieder denselben Auftrag,
Wir wollen den Gegner entnerven
und ihn am Ende niederwerfen.
Denn - darüber sind wir froh -
unsere Losung, die lautet so:
Toben wir auf dem Platz gegen andere Vereine,
spielen den Gegnern Knoten in die Beine,
verlangen diesen und ihren Anhängern alles ab
ordern nach dem Spiel Getränke im großen Maßstab,
besprechen dabei das nächste Spiel,
erklären dabei unser Angriffsziel,
reden dabei über blutige Hosen,
öffnen die letzten Dosen,
wissen, ja dann wissen alle:
in dem beschriebenen Falle
stürmen wir am Sonntag auf den Platz,
haben wir dabei einen Sprengsatz.
Einsetzen müssen wir ihn aber meistens nicht,
In den anderen Orten steigt nämlich meist die Gicht,
mit der kommt auch der Respekt
und jener hat den Effekt,
dass sich gegen uns jeder tut schwer,
das freut unsere Trainer sehr.
So darf ich den Bericht beenden
und meine Kräfte darauf verwenden,
am Dienstag wieder wollen wir üben
und taktische Finessen ausgrübeln.

Sponsoren

Wetter in Oberöwisheim